Ihre Anwendung erfüllt eine wichtige Aufgabe. Gleichzeitig fehlen Funktionen, die Pflege wird aufwendig oder der Zugriff im Browser wäre praktischer. Wir prüfen mit Ihnen, welche Teile erhalten bleiben können und wie sich die Software gezielt weiterentwickeln lässt.
VerstehenAbläufe, Daten und Abhängigkeiten erfassen
02
AbgrenzenEine konkrete Funktion oder Übergabe auswählen
03
UmstellenMit Prüfkriterien und einem geplanten Übergang
Der Umfang ergibt sich aus dem Bestand. Eine neue Oberfläche allein behebt keine unklaren Daten oder fachlichen Regeln.
Ausgangspunkt
Bewährte Anwendung
Umfang
Ergänzen, umbauen, ablösen
Erster Schritt
Bestand gemeinsam prüfen
01 Wann es nötig wird
Die Anwendung passt nicht mehr zum Arbeitsalltag.
Vielleicht lässt sich ein Vorgang nur an einem bestimmten Arbeitsplatz erledigen. Eine neue Schnittstelle fehlt. Oder Änderungen werden schwierig, weil Technik und fachliche Regeln eng miteinander verbunden sind. Solche Beobachtungen sind der Einstieg in eine Bestandsanalyse.
Wir fragen zunächst nach den konkreten Einschränkungen: Welche Aufgaben sollen künftig möglich sein, welche bestehenden Funktionen sind unverzichtbar und welche Probleme entstehen tatsächlich im Betrieb? Das schafft eine Grundlage für die Entscheidung über den Umfang.
02 Was wir prüfen
Erhalten, ergänzen oder ersetzen?
Zum Bestand gehören mehr als der Quellcode: Daten, Dokumentation, Schnittstellen, Berechtigungen und das Wissen der Menschen, die mit der Software arbeiten. Wir prüfen, was verfügbar ist und welche Abhängigkeiten einen Umbau begrenzen.
Eine Ergänzung kann ausreichen, etwa ein Import oder eine Web-Oberfläche für einen klar abgegrenzten Vorgang. In anderen Fällen ist die Ablösung einzelner Teile sinnvoll. Fehlen Quellcode, Nutzungsrechte oder Dokumentation, muss zuerst geklärt werden, welche Analyse und Weiterentwicklung überhaupt möglich ist.
03 Wie wir vorgehen
Der Übergang ist ein Teil des Projekts.
Wir grenzen einen ersten Schritt ab und halten fest, woran seine Funktion geprüft wird. Wichtige Berechnungen, Datenbestände und Arbeitsabläufe dienen als Vergleichsgrundlage. So werden Unterschiede zwischen bestehender und neuer Anwendung sichtbar.
Vor einer Umstellung klären wir Datenübernahme, Ausfallzeiten, Verantwortliche und eine mögliche Rückkehr zum bisherigen Stand. Ob ein paralleler Betrieb sinnvoll ist, hängt von der Anwendung ab: Er darf keine widersprüchlichen Datenbestände erzeugen.
Für die Planung
Was vor dem Umbau geklärt sein sollte.
Fachliche Regeln erhalten
Welche Berechnungen, Freigaben und Sonderfälle müssen exakt weiter funktionieren? Wir sammeln überprüfbare Beispiele gemeinsam mit den fachlichen Ansprechpartnern.
Datenübernahme vorbereiten
Vor einer Migration müssen Formate, Datenqualität und Zuordnungen bekannt sein. Eine probeweise Übernahme und ein Abgleich zeigen, wo nachgebessert werden muss.
Abhängigkeiten sichtbar machen
Andere Systeme, Herstellerkomponenten und laufende Arbeitsabläufe können den Zeitpunkt und die Reihenfolge der Umstellung bestimmen.
Betrieb und Pflege vereinbaren
Wer betreibt die Anwendung, installiert Änderungen und reagiert auf Störungen? Diese Zuständigkeiten und die weitere Wartung werden mit dem gewählten Umfang abgestimmt.
04 Projektbeispiel
Eine Windows-Anwendung ins Web bringen.
Für GEA Bock wurde der bestehende Produktfinder als Web-Anwendung umgesetzt. Zum Projekt gehörten technische Berechnungen, ein automatischer Katalogimport sowie Online- und Offline-Nutzung. Das ist ein konkretes Beispiel dafür, wie bestehende Aufgaben in eine neue technische Form überführt werden.
Zeigen Sie uns im Erstgespräch einen typischen Ablauf und seine Grenzen. Hilfreich sind Angaben zur Technik, verfügbare Dokumentation und eine Übersicht der angebundenen Systeme. Daraus können wir ableiten, welche Bestandsprüfung für Ihr Vorhaben sinnvoll ist.